Am Samstag Abend stand unser nächstes Heimspiel gegen den TV Vorst an. 

Nachdem wir schon gegen Biesel krankheitsbedingt recht angeschlagen angetreten sind und unter der Woche ein reguläres Training aufgrund weiterer Krankheiten nicht möglich war, schleppte sich der ein oder andere immer noch erkrankt in die Halle. Eine Verlegung war seitens des HVN mal wieder nicht möglich, sodass wir auch in dieser Verfassung antreten mussten.

Nichtsdestotrotz nahmen wir uns vor von Anfang an alles in die Waagschale zu werfen und ein gutes Spiel abzuliefern. 
Die ersten Minuten verliefen bis zum Stand von 5:6 recht ausgeglichen. Während einer schwächeren Phase unsererseits setzte sich der Gast auf 7:12 ab. 
Bis zur Halbzeit blieb ein Vorsprung von 3 Toren für Vorst auf der Anzeigetafel. 

In der Halbzeit sprachen wir die etwas zu lasche Abwehr an und wollten dort mehr Konsequenz und Aggressivität zeigen.

In der zweiten Halbzeit spielten wir, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, keinen wirklich schlechten Handball. Man kann lediglich kritisieren, dass in einigen Situationen nicht zielstrebig genug durchgespielt wurde, jedoch kamen wir auch so oftmals zu freien Abschlüssen. 
Und hier liegt in diesem Spiel der Hase im Pfeffer begraben: Wir vergaben reihenweise Hochkaräter. Ob wir Pfosten oder Latte auf ihre Haltbarkeit testeten, oder den Torwart regelrecht warm warfen, in diesem Spiel war wirklich alles dabei. 
Über die zweite Halbzeit lag unser Rückstand mehr oder weniger konstant bei drei Toren. Immer, wenn wir den Rückstand verringen konnten und versuchten, dass Glück zu erzwingen, warfen wir, wie schon angesprochen, leider kein Tor. 

So kann man nur sagen: Das war unnötig und dämlich.

Gute Besserung gehen noch raus an Sebastian. Wie für einen Torwart üblich warf er alles rein und musste dafür leider mit seinem Gesicht bezahlen.

Wir haben jetzt 3 Wochen Pause, in denen wir uns hoffentlich alle einmal richtig auskurieren. Damit wir vernünftig trainieren können, sodass wir im nächsten Spiel wieder voll angreifen können und das Glück, dass wir gegen Vorst nicht hatten, auf unsere Seite holen können, um die nächsten zwei Punkte einzufahren. 

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