Wichtige Punkte in Hüls

Am Sonntag um 16:30 stand ein enorm wichtiges Auswärtsspiel gegen die HSG Fischeln/Hüls auf dem Plan. Da wir noch immer nicht richtig in die Saison gekommen sind, hatte diese Begegnung einiges an Brisanz zu bieten. Bei einer Niederlage würden wir den noch sieglosen Tabellenletzten bis auf 2 Punkte an uns ranrückenlassen und so eine bisher unbefriedigende zu einer wirklich brenzligen Saison werden lassen.

Zur Unterstützung eilten Luca und Jeremie aus unserer Zweitvertretung, sowie die beiden Gogols, sodass wir immerhin schon mal wieder eine volle Bank zu bieten hatten.

Es entwickelte sich zu Beginn ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten. Offenbar war jedem auf der Platte die Bedeutung der Partie bekannt, denn gelungene Situationen wechselten sich mit Fehlern auf beiden Seiten ab. So konnte und wollte sich so recht keine der beiden Teams absetzen. Die Spielstände 4:4, 8:8, 10:10 sprechen exemplarisch für die enge Anfangsphase.

Leider ließen wir kurz vor der Pause aus unverständlichen Gründen mal wieder etwas abreißen. Das Muster zieht sich seit Saisonbeginn durch. Daher ging es mit 16:13 in die Kabinen.

Wir schärften uns nochmal ein, dass wir diese Partie auf keinen fall verlieren dürfen. Fehler wurden angesprochen, die Taktik diskutiert. Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann zurück.

Doch die Hülser Gastgeber wollten uns auch nicht den Gefallen tun, zu leicht in die Begegnung zurück zu kommen. Immer, wenn wir einen Angriff erfolgreich abschlossen, um wieder ranzurücken, erhöhten Sie den Druck und trafen Ihrerseits. 16:14, 20:17, 23:20 waren die nächsten Zwischenstände.
Ab der 45 Minute hatten wir dann 8 starke Minuten, in denen wir das Spiel von 23:19 auf 23:25 drehten.

Die Partie wurde daraufhin immer hektischer und zerfahrener, die beiden jungen Schiedsrichter hatten alle Hände und Pfeifen voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen. Die rausgespielte Führung indes gaben wir nicht mehr aus der Hand. Einmal in Führung gegangen, verwalteten wir den Vorsprung mehr oder weniger souverän gegen verzweifelt anrennende Gastgeber und setzen uns so glücklich aber nicht unverdient mit 27:29 durch.

Für Hans!

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