Wie im Vorfeld erwartet verlor der HSV Rheydt bei Tabellenführer Turnerschaft St. Tönis, der damit auch den vorzeitigen Aufstieg feierte, mit 26:31 (15:16).
Dabei boten die Gäste insbesondere in ersten Halbzeit und tolle Vorstellung in der Abwehr und bereiteten damit der heimischen Turnerschaft damit einige Schwierigkeiten.

Nach erfolgreichen Wochen musste der HSV Rheydt sich geschlagen geben und verlor gegen den Hülser SV mit 23:31 (11:16).
Bis Mitte der ersten Halbzeit war die Partie noch ausgeglichen, ehe sich Unkonzentriertheiten im Angriff mehrten, was die Gäste gnadenlos ausnutzten.

Der HSV Rheydt bleibt weiter in der Erfolgsspur und gewann beim SV Straelen verdient mit 28:22 (14:7). Insbesondere in der Anfangsphase war die Abwehr der Gäste nicht zu überwinden, und so führten sie nach 15 Minuten bereits mit 5:0, ehe die Hausherren ihr erstes Tor erzielten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung gar auf elf Tore an, doch dann machte sich die dünne Spielerdecke bemerkbar, und der Vorsprung schmolz etwas dahin.

Der HSV Rheydt ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde, denn aus den vergangenen sechs Spielen sammelten das Team von Trainer Christian Roßkamp immerhin 10:2 Punkte und hat sich damit aus dem Abstiegsrennen verabschiedet. Die gute Form bekam nun auch der favorisierte TV Schwafheim zu spüren, den der HSV letztlich 34:27 (15:16) abfertigte. In einer sehr temporechen und bis zur 40. Minute auch ausgeglichen Partie gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich abzusetzen. Nach stetigem Hin und Her lagen die Gastgeber 17:19 im Hintertreffen, als sie einen Zwischenspurt einlegten. Ihnen gelangen zehn Tore in Folge, was einer Vorentscheidung gleich kam.
„Es war ein faires Spiel von beiden Seiten, an dem auch die Zuschauer ihren Spaß hatten“, sagte Roßkamp. „Heute bin ich mit dem Auftritt der gesamten Mannschaft höchst zufrieden.“ Dennoch stachen zwei Spieler heraus. Rechtsaußen Michael Gogol war zehnmal erfolgreich und hatte bei seinen sechs Siebenmeter-Strafwürfen keinen Fehlwurf zu verzeichnen. Und der halblinke Aufbauspieler Daniel Schmitz steuerte acht Tore zum Erfolg bei.