Am Samstag begeht der HSV Rheydt sein Jubiläum des 50-jährigen Bestehens. Der Startschuss fällt um 14.30 Uhr mit dem „Family and Friends Game“, wo Familienmitglieder und Freunde gegen die alten Herren des HSV antreten. Weiter geht es um 16 Uhr mit dem „Revival Game“, in dem ehemalige erfolgreiche Rheydter gegen die erste Herrenmannschaft, die in der Landesliga spielt, antreten, so wie es vor fünf Jahren schon einmal war. Den Abschluss bildet dann um 19 Uhr eine Party mit großer Tombola und zahlreichen Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder.

Seine bis dato erfolgreichste Zeit erlebte der HSV Rheydt von 1991 bis 1998, wo er von der Bezirks- bis in die Regionalliga durchmarschierte. Aus dieser glorreichen Zeit wurde ein Kader von 18 Personen auf die Beine gestellt. „Wir sind zwar fast alle zwischen 45 und 50 Jahren alt und nicht mehr so gut auf den Füßen, aber wir haben schon noch den Ehrgeiz, so lange wie möglich Paroli zu bieten“, betont Dieter Könnes, bekannt als Rundfunkjournalist beim WDR. Der ehemalige Spieler der Rheydter ist eigentlich der Organisator der sogenannten All Stars. Und letztlich ist seine Hoffnung nicht unberechtigt, denn es werden schon einige am Niederrhein sehr bekannte Namen auf dem Parkett stehen.

Angefangen beim damaligen Trainer Jurek Tomasik, der auch dieses Mal wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Betreuer damals wie heute ist Jörg Bauer, und zu denen, die noch spielen können, zählen unter anderem die Rheydter Urgesteine Dieter Junkers und Christopher Gerhard, der nach seiner Handball-Karriere sogar noch Europameister im Zehnkampf seiner Altersklasse wurde. Mit von der Partie sind auch der langjährige Kapitän Dirk Leistner und auch Andreas Holthausen, der nach seiner aktiven Zeit noch das Traineramt in Rheydt übernahm. Mit Andreas Riegel ist sogar ein ehemaliger Bundesligaspieler mit an Bord, wie auch Norbert Rost, Michael Schubert, Daniel Schürings, Christian Hoffmeister und Steffen Becker, nur um noch ein paar „Ehemalige“ aufzuführen.

Leider mussten auch ein paar Spieler passen. Dirk Wolf ist als Trainer des Nordrheinligisten TV Korschenbroich unterwegs, der 2,07-m-Hüne Christian Mohren musste wie Carsten Hischfelder und Thomas Schäfer aus gesundheitlichen Gründen absagen, sie sind aber spätestens bei der Party anwesend. „Nach den Spielen damals haben wir auch schon immer direkt in der Sporthalle gefeiert, und das wird diesmal wohl nicht anders“, vermutet Könnes, der auch noch einmal die Handballschuhe schnüren wird. „Es wird bestimmt wieder eine richtig runde Sache.“

Comments are closed.

Post Navigation