HANDBALL-LANDESLIGA (rost) Es war das Topspiel der Landesliga: Der TV Schafheim, bis dato Tabellenzweiter, zu Gast beim Dritten HSV Rheydt. Es war also ein Spiel, „in dem keiner dem anderen etwas geschenkt hat“, wie HSV-Trainer Dieter Junkers meinte. Und es war eines, in dem die Gäste aus Schafheim zunächst 4:1 in Führung gingen. Abstimmungsfehler schlichen sich ebenso ins Spiel der Rheydter wie individuelle Fehler. „Wir haben uns im Angriff schwer getan. Wir mussten mehr über die erste und zweite Welle kommen und die Partie spielerisch lösen, weil Schwafheim in der Deckung große, kräftige Leute hat und wir in den eins gegen eins-Situationen keine Chance hatten“, sagte Junkers. Das Vorhaben gelang. Zunehmend erarbeitete sich der HSV Tempogegenstöße, die er erfolgreich abschloss. 22:22 stand es in der 45. Minute. Doch Rheydt wollte noch mehr – und erspielte sich auch mehr. Am Ende gewannen die Hausherren 34:33 und zogen dadurch in der Tabelle an Schwafheim vorbei.

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