Ersatzgeschwächt ging es in das Heimspiel gegen den TV Orken und das auch noch am Geburtstag unseres Trainers Marco. Sechs verletzte zählt das HSV Lazarett mittlerweile. In der Halle waren wieder einige HSV-Fans am Start und so konnte es dennoch losgehen. 

Von Anfang an dominierten wir das Spiel. Auch Orken erspielte sich viele Torchancen, aber René hatte einen guten Tag und hielt hervorragend. Im Angriff gelang es uns durch lange Wechsel Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen und nach 10 Minuten hatten wir eine 7:4 Führung erspielt. Die wurde kontinuierlich ausgebaut, bis wir innerhalb kurzer Zeit viele 2 Minuten Strafen erhielten und zwischenzeitlich nur noch zu viert auf der Platte standen. Dadurch kam Orken wieder mit 11:8 an uns ran. Nachdem wir wieder vollzählig waren und auch Orken 2 Minuten Strafen erhielt, konnten wir uns wieder absetzen. Mit 17:10 ging es in die Halbzeitpause. 

Die zweite Spielhälfte begann recht ausgeglichen, beide Mannschaften verwandelten ihre Chancen. Ein besonderes Highlight gelang Baron, der wegen der dünnen Personaldecke kurzfristig von seiner Handballrente zurücktrat, er traf direkt bei seiner ersten Chance ins Tor. In der 40 Minute stand es 21:15. Leider verloren wir etwas unsere Linie und Orken nutze dafür seine Chancen besser, so kamen sie zwischenzeitlich auf 4 Tore ran. Doch wir fingen uns wieder und mit einem Stand von 29:21 brachen die letzten 10 Minuten an. In denen setzten wir uns weiter ab und gewannen verdient das Spiel mit 35:21.

Mit einer Niederlage startete die zweite Mannschaft ins Jahr 2020. Gegen den Tabellenzweiten TV 1848 musste man sich mit 24:30 geschlagen geben.

Das Spiel begann ausgeglichen. Es lief im Angriffsspiel bei beiden Mannschaften nicht alles rund, aber es gab durchaus hüben wie drüben auch gelungene Angriffsaktionen. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber dann leicht absetzen. 1848 trug sein Angriffsspiel in dieser Phase mit hohem Tempo und der nötigen Geduld vor und konnte so immer wieder Lücken finden, um recht frei aus der Nahwurfzone abzuschließen. Bei uns schlich sich die eine oder andere Unkonzentriertheit im Angriff ein, so dass wir auch noch das eine oder andere Gegentor durch Tempogegenstöße hinnehmen mussten. Folgerichtig ging es mit einem Fünf-Tor-Rückstand in die Kabinen. Die Lage für uns war zwar ernst, aber nicht hoffnungslos. Im Hinspiel hatten wir einen ähnlich hohen Rückstand gedreht und in einen souveränen Sieg umgewandelt. Zudem stimmten Einsatz und Moral in Halbzeit eins und wir hatten das Gefühl, mit einer geringeren Fehlerquote etwas mitnehmen zu können.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, vor allen Dingen unsere Abwehr agierte nun wesentlich zupackender. Allerdings trugen wir die Hypothek des Halbzeitrückstandes über die gesamte restliche Spielzeit mit uns herum. Wenn wir dann mal die Möglichkeit hatten, den Rückstand signifikant zu verkürzen scheiterten wir entweder an unserer suboptimalen Chancenverwertung oder kassierten überraschende Zwei-Minuten-Strafen. So entwickelte sich ein ansehnliches, faires Spiel, leider ohne den ganz großen Spannungsbogen, da wir es nicht schafften den Rückstand auf weniger als drei Tore zu verkürzen.

Ein Dank gilt unserer Fangemeinde, die uns auch zum Jahresauftakt treu zur Seite stand.

 Gegen den Landesliga-Absteiger aus Beckrath gab es für die personell arg gebeutelte zweite Mannschaft nichts zu holen. Aufgrund von diversen Gründen (Verletzung, Urlaub, pfeifen) belief sich die Personaldecke auf bescheidene acht Feldspieler. Von diesen acht Feldspielern waren allerdings vier eher mehr als weniger angeschlagen, so dass uns also nur vier wirklich fitte Feldspieler zu Verfügung standen. Eine gewünschte Spielverlegung war leider nicht möglich. So starteten wir als unter denkbar schlechten Vorzeichen in diese Partie.

In der ersten Halbzeit ging unser Angriffskonzept mit drei Kreisläufern gegen die offensive Beckrather Deckung zu agieren über weite Strecken auf. Die wenigen Fehler bestraften die Gäste allerdings konsequent mit Tempogegenstoßtoren. Leider offenbarten wir im Abwehrverbund zum Teil beträchtliche Lücken und erlaubten den Gästen dadurch zu viele einfache Tore, so dass sich wieder ein High-Scoring-Game entwickelte. 

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Abwehrlücken blieben, die Fehler und damit die Beckrather Tempogegenstöße wurden etwas mehr, so dass das Pendel im Laufe des zweiten Hälfte immer deutlicher in Richtung der Gäste ausschlug. Zur Ehrenrettung unserer Torhüter Mike und Rene soll nicht unerwähnt bleiben, dass sie deutlich mehr Paraden gezeigt haben, als die Anzahl von 45 Gegentoren vermuten läßt.

Sonntagsabend stand unser 7. Saisonspiel in Wegberg an. Angesichts der zahlreich erschienenen HSV-Fans hatten wir fast ein Heimspiel. Das freute uns natürlich und mit 14 eingetragenen Spielern waren wir mehr als gut besetzt. Es konnte also losgehen.

Zu Beginn der Partie wollte sich keine Mannschaft so richtig absetzen. Erzielte Wegberg einen Treffer, bekamen sie prompt von uns ein Gegentor. Doch mit fortschreitender Spielzeit konnten wir uns langsam von Wegberg absetzen. Mit einem zwischenzeitlichen Spielstand von 10:17 für uns, konnte man denken, das Spiel wäre so gut wie durch. Doch Wegberg gab sich nicht auf und kam wieder ran. Mit einer auf 17:20 geschrumpften Führung ging es in die Kabine.

Das Spiel wurde analysiert und es war klar, dass wir in der Abwehr eine Schüppe drauflegen mussten. Doch Wegberg hatte den besseren Start in die zweite Halbzeit und war nah am Ausgleich dran. Wir berappelten uns wieder und bauten unsere Führung erneut aus. Im Tor machte Mike eine gute Figur und wehrte so einige sicher geglaubte Treffer ab. So schafften wir es den Gastgeber auf Abstand zu halten und zeigten auch einige sehenswerte Spielabläufe. Das der gegnerische Torwart insgesamt 4 Siebenmeter von uns hielt, muss aber auch erwähnt werden. Gegen Ende der Partie mussten wir nur noch einen kühlen Kopf bewahren, um den Sieg nach Hause zu bringen. Das gelang uns mit einem Endstand von 32:36 auch.

Es trafen: Eric F. (8), Christoph F., Eric N., Martin C. (6), Stephan (5), Tobias (4), Thorsten (1)

Am Samstagnachmittag hatten wir die Zweite der HG Kaarst-Büttgen bei uns zu Gast, die bislang einen weniger guten Saisonverlauf hatten. Wir gingen ersatzgeschwächt in diese Partie, hatten aber wieder einige HSV-Fans im Rücken und so konnte losgehen.

Von Beginn an ging es hin und her. Es fielen viele Tore auf beiden Seiten, aber wir konnten häufiger den Ball im gegnerischen Tor versenken. Wie im letzten Spiel traf Martin C. scheinbar nach Belieben. Es lief also in der Offensive, doch in der Abwehr zeigten wir einige Schwächen und so konnte der Gast zu oft treffen, obwohl Chris im Tor einige Male gute Paraden an den Tag legte. Mit 21:18 ging es in die Halbzeitpause.

In der Pause wurde nochmal angesprochen, dass wir in der Defensive zulegen mussten, um Kaarst-Büttgen weiter auf Abstand zu halten.Doch das gelang uns auch in der zweiten Spielhälfte nicht wirklich. Beiden Teams fiel es zwar nicht mehr so leicht Tore zu werfen, doch Kaarst kam langsam aber sicher an uns ran. Es wurde eine enge, spannende Partie in der wir, hätten wir routinierter agiert, den Sieg nach Hause hätten bringen müssen. Doch am Ende erkämpfte sich Kaarst ein Unentschieden. Mit 33:33 verloren wir eher einen Punkt, in einem Spiel, das wir 58 Minuten lang als Führender bestritten.

Es trafen: Martin C. (10), Eric N. (6), Eric F. (5), Tim, Tobias, Thomas (3), Christian B. (2), Christoph (1)

Nach der kurzen Herbstpause waren wir am Samstagabend beim ATV Biesel zu Gast und hatten wieder einige HSV-Anhänger im Gepäck, was uns natürlich freute. Nach dem üblichen Aufwärmprogramm konnte es losgehen.

Die Anfangsphase gehörte eher dem Gastgeber, der immer ein Tor vorne lag, bis wir in der 11. Spielminute die Führung übernahmen. Die behielten wir auch und bauten sie langsam aber sicher auf 4 Tore aus. Einen gelungenen Einstand hatte Martin C., der frisch aus der Ersten zu uns gekommen ist. Er traf aus dem Rückraum nach Belieben. Insgesamt war das Spiel aber mit wenigen Höhepunkten versehen und es entwickelte sich eine Partie die wenig Spannung versprach. Biesel gelang es aber den Abstand zur Halbzeit zu verkürzen, 13:15 lautete der Spielstand mit dem es in die Kabine ging.

Eigentlich konnten wir mit dem bisherigen Spielverlauf zufrieden sein, auch wenn wir nicht alles so umsetzten wie wir es uns vorgenommen hatten. Aber die Abwehr stand stabil und auch am Angriff war, bis auf einige überhastete Abschlüsse, wenig auszusetzen.

Der Start in die zweite Spielhälfte lief sehr gut für uns, nach 10 Minuten führten wir deutlich mit 15:21. Anscheinend hatten wir Biesel den Zahn gezogen und so plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin. Wir bauten unsere Führung weiter aus und konnten am Ende mit 20:29 einen ungefährdeten Sieg eintüten.

Es trafen: Eric F. (8), Martin C. (8), Eric N. (6), Christoph (2), Thorsten (2), Tim, Tobias, Sören (1)